Der Toner und die Gesundheit
Immer häufiger wird das Thema erörtert, ob und welche Gesundheitsschäden ein Toner auf unseren Körper haben kann. Toner finden nicht mehr nur im Büro Verwendung. Immer mehr Menschen entscheiden sich, auch im privaten Bereich auf einen Toner zu setzen. Damit ist das Risiko für mögliche gesundheitliche Schäden auch immer aktueller. Aber für den normalen Verbraucher ist es nicht ganz einfach, die einzelnen Abläufe der Mikroebenen nachzuvollziehen. Solange aber nicht direkt Entwarnung gegeben worden ist, sollten Schutzmaßnahmen ergriffen werden und zudem auch noch auf Nummer sicher gegangen werden.
Kleine Partikel vom Toner
Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass kleine Tonerpartikel ausgestoßen werden. Diese kleinen, meist nicht sichtbaren Partikel, werden dann eingeatmet und können so Schädigungen in unseren Atemwegen verursachen. Damit dies nicht geschieht, sollten sich alle Nutzer von Toner ganz besonders schützen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Toner gewechselt werden muss. Besonders dann können viele Tonerpartikel freigesetzt werden. Aber auch wenn das Gerät benutzt wird, sollte man sich nicht unbedingt in der unmittelbaren Nähe aufhalten. Diese Schutzmaßnahmen sind einfach und können auch von jedem Nutzer einfach in die Realität umgesetzt werden. Auf diese Weise können besonders die Mundschleimhäute vor möglichen Schädigungen geschützt werden. Denn besonders diese werden häufig von den Tonerpartikeln angegriffen. Mediziner gehen sogar so weit, dass Tonerpartikel mit für eine Form des Krebs verantwortlich gemacht werden können.
Keine festen Ergebnisse
Bisher stützen sich die Erkenntnisse um die Gesundheitsschäden durch Toner nur auf Untersuchungen und Vermutungen. Leider sind aber noch keine wissenschaftlich begründeten Ergebnisse vorhanden. Es gibt einfach noch zu viele Faktoren, die ergründet werden müssen. Bis dahin können mit den genannten Schutzmaßnahmen aber einige Risiken ausgegrenzt werden.
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MehrTablet PCs … was ist das?
Eine Weiterentwicklung auf dem langen Weg zum optimalen PC. Tablet PCs (vom englischen für Notizblock) sind Weiterentwicklungen zum bekannten Notebook, werden mit Stiften bedient und wie ein Notizblock benutzt. Die meisten Tablet PCs sind zusätzlich zum Betriebssystem mit einer Software zur Erkennung der Handschrift ausgestattet.
Die Eingaben können auch per Finger direkt auf einem berührungsempfindlichen Bildschirm, was bewirkt, dass diese Art des PC im Stehen und mit einer Hand bedient werden kann.
Der lange Weg vom Dynabook zum Tablet PC
Die Idee eines solchen Computers wurde schon lange Zeit vor der Entwicklung der ersten Tablet PCs geboren, und zwar schon in den 60er und 70er Jahren mit dem geplanten Dynabook. Die Software zur Erkennung von Handschriften wurde bereits 1980 entwickelt.
Im Jahr 1991 wurde der Stift als echte Alternative zur Maus für den Computer erwogen. Daraufhin entwickelte Microsoft die Pen Extension für Windows 3.1 und zwischen 1992 und 1994 wurde auch von namenhaften Herstellern wie beispielsweise IBM, Samsung und Toshiba entsprechend kompatible Hardware entwickelt und präsentiert. Der erste echte Vorläufer des Tablet PC war das von Toshiba entwickelte DynaPad T100X. Microsoft hielt allerdings stets an der Stifteingabe fest, was sich auch an der Windows XP Erweiterung für Tablet-PCs dokumentierte.
Was sind die Vorteile eines Tablet-PC gegenüber einem Notebook?
Tablet PCs entsprechen ergonomisch eher bei den Eingaben der natürlichen menschlichen Haltung. Auch Nutzer mit geringen PC Kenntnissen können durch die intuitive Bedienung diese PCs einfach nutzen. Es kommt zu einer Steigerung der Produktivität da alle Notizen handschriftlich erledigt und archiviert werden können. Außerdem sind die Tablet PCs leicht und problemlos mitzuführen, die Eingaben können problemlos mit einer Hand durchgeführt werden.
Bei Gesprächen, beispielsweise mit Kunden oder Patienten, unterbrechen sie nicht den Sichtkontakt zwischen den Gesprächspartner, da er problemlos flach auf dem Tisch liegen kann.
Nachteilig ist, dass die Tablet PCs wegen geringer Absatzzahlen etwas teurer als Notebooks sind. Als störend wird auch empfunden, dass die Bildschirme im Vergleich zum Notebook doch recht klein sind. In der Regel haben die Tablet PCs Bildschirmgrößen von 12 bzw. 13 Zoll wobei solche mit einer Größe von 14,1 eher die Ausnahme darstellen.
Die Betriebssysteme von Windows ab Windows XP unterstützen Tablet PCs, wenn eine entsprechende Erweiterung eingesetzt wird. Auch Google arbeitet an eine Erneuerung des Betriebssystems Android ebenso mit einer Erweiterung für Tablet PC.
Einsatzmöglichkeiten und Verbreitung
Bislang sind die Verkaufszahlen für Tablet PCs nicht annährend so umfangreich wie die der Notebooks. Interessant sind diese flachen und problemlos tragbare PC in Krankenhäuser, beispielsweise bei der Visite, mit dem Vorteil, dass die eingegebenen Daten ohne weiteren Aufwand dem Hauptcomputer verfügbar sind. Auch bei Schulen können Tablet PCs Schüler beim Erlernen des Schreibens unterstützen. Ebenso können diese PCs bei Vorlesungen benutzt werden, da die Vorteile des Notizblocks und Ergänzungen direkt am PC zeitsparend sind.
Obwohl derzeit Tablet PCs für um die 600 Euro verfügbar sind, ist es fraglich, ob die flächendeckende Akzeptanz einsetzen wird. Die Vorteile der schnellen Datenerfassung sind nicht besonders überzeugend, da geübte Benutzer von Tastaturen vergleichbar schnell schreiben.
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MehrDas Netbook: Klein, praktisch und handlich.
Netbooks sind kleiner, handlicher und dadurch auch deutlich besser mobiler einsetzbar als Notebooks. Im Unterschied zu Notebooks in Standardgröße und Ausstattung verfügen sie meist nicht über ein optisches Laufwerk aber sehr wohl über eine WLAN-Karte und haben eine geringere Rechnerleistung.
Die Charakteristiken der Netbooks
Der Bildschirm ist vergleichsweise klein, regelmäßig mit einer Diagonale von 7 bis 11,6 Zoll. Nur solche Netbooks, die über 2 GB RAM und einem 12,1 hochauflösenden Bildschirm verfügen, werden mit dem Betriebssystem Windows 7 Home Premium betrieben, sonst kommen als Betriebssysteme Windows XP oder einige Linux Varianten infrage.
Sie werden eingesetzt für das Abspielen von Musik oder Videos, für Büroarbeiten oder auch für die Nutzung des Internets. Auch als Computer für unterwegs oder auf Reisen sind Netbooks sehr gut geeignet. Der Durchbruch für diese platzsparenden und gut in Taschen unterzubringenden Computer setze ein, als Mobilfunkanbieter, die regelmäßig subventionierte Handys anbieten, diese Netbooks in die Liste ihrer rabattierten Geräte zum symbolischen Preis von 1 Euro mit aufnahmen. Dazu werden die Netbooks mit integriertem Breitbandmodem und SIM-Karte des jeweiligen Anbieters von Mobilfunk ausgestattet, was dann ein echtes mobiles Internet möglich macht.
Der schnelle Absatz und die neuen Angebote an Smartphones haben allerdings die Verkaufszahlen für Netbooks deutlich gebremst.
Die meisten Netbooks in Deutschland die in Gebrauch sind, werden mit Windows XP betrieben. Obwohl Microsoft dieses Betriebssystem auslaufen lassen will, ist es wesentlich sparsamer im Verbrauch der technischen Ressourcen als die Nachfolgerversionen Windows Vista oder Windows 7.
Die Ausstattung des Netbooks. Vollwertiger Ersatz für den PC?
Das Netbook ist eine angenehme Ergänzung mit allen Vorteilen, die Mobilität bieten kann. Ein Ersatz für den heimischen PC ist ein Netbook sicherlich nicht und war als ein solcher nie geplant. Netbooks können viel leisten und sind ausgezeichnete Helfer für unterwegs oder für die kleine und kurze Recherche. Zwar ist es richtig, dass zwischenzeitlich die Grenzen zu den klassischen Notebooks fließend sind, doch die Speicherkapazität der Netbooks ist begrenzt und das fehlende optische Laufwerk geben dem Gebrauch des Netbooks deutliche Grenzen im täglichen Einsatz.
Aber auch das Herzstück eines jeden Computers, der Prozessor, ist beim Netbook meistens deutlich langsamer als der eines Notebooks und die Grafikkarte ist als integrierte Grafikeinheit zu finden.
Netbooks müssen mehrere Voraussetzungen bzw. Anforderungen erfüllen: Sie sollen sparsam im Bereich der Ressourcen, klein und möglichst handlich und unter Berücksichtigung der Mobilität mit einer möglichst guten Akkuleistung ausgestattet sein. Diese Prämissen können nur auf Kosten der Ausstattung bzw. der Leistung erreicht werden.
Einsatzmöglichkeiten des Netbooks.
Wer unterwegs mittels Verbindung eines Mobilfunkanbieters oder mit WLAN das Internet benutzen möchte, oder Schreibarbeiten erledigen will ist mit einem Netbook gut beraten.
Die im Moment vertriebenen Smartphones sind zwar kleiner und passen in jede Westentasche, aber die benutzerfreundlichere Größe der Bildschirme der Netbooks machen das Arbeiten und die notwendigen Eingaben an solchen Geräten deutlich angenehmer und auch einfacher.
Es ist sinnvoll, im Netbook gespeicherte Daten zeitnah auf den Hauptcomputer zu übertragen und danach zu löschen. So wird Speicherkapazität im Netbook geschont und für den Bedarfsfall bereitgehalten.
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MehrDas mobile Internet: Wenn schon Internet, warum nicht überall?
Das Internet gehört in der westlichen Welt zu den selbstverständlichen Arbeitsmedien und wird als Informationsquelle, zum Nachrichtenaustausch und zur globalen Kommunikation genutzt. Wobei es für einige Anwender und Benutzer zu einem unverzichtbares Arbeitsmedium geworden ist.
World Wide Web für unterwegs
Internet überall ohne Rücksicht auf die heimische Hardware und unabhängig von dem Aufenthaltsort, das ist der Grundgedanke vom mobilen Internet.
Für die Durchführung dieses noch vor einigen Jahren fast undenkbaren, geradezu traumhaften Gedanken sind prinzipiell zwei Dinge nötig: zunächst die entsprechende Hardware, die in der Lage ist quasi unterwegs als Verbindungsmedium zu fungieren und dann die entsprechenden technischen Voraussetzungen, um die Verbindung in das World Wide Web zu realisieren.
Die Entwicklung beider Voraussetzungen hat in den letzten Jahren ein geradezu rasantes Tempo angenommen, sodass in der Aktualität das mobile Internet Realität geworden ist.
Zwar sind noch Weiterentwicklungen wünschenswert und auch nötig, aber es ist heute zumindest in Deutschland und in sehr vielen europäischen Staaten möglich unabhängig von den häuslichen Kommunikationsmöglichkeiten, also unterwegs Nachrichten über Email abzurufen, Informationen zu recherchieren und alle Möglichkeiten des Internets zu nutzen.
Technische Voraussetzungen und Zugangstechnologie
Es gibt gleich eine ganze Reihe von Möglichkeiten, mobil mit dem Internet verbunden zu werden.
Die einfachste und sicherlich auch kostengünstigste Möglichkeit, ist über WLAN eine Verbindung mit dem Internet herzustellen. Dazu gibt es in Deutschland eine ganze Reihe von kostenpflichtigen und kostenlosen sogenannten Hotspots. Sie befinden sich in Hotels, Bahnhöfe, Restaurants oder auf öffentlichen Plätzen. Weitere Technologien sind UMTS mit entsprechenden Erweiterungen oder Wimax.
Diese Zugangsmöglichkeiten werden über das Netz der Anbieter von Mobilfunk zur Verfügung gestellt.
Auch ein Empfang per Satellit ist bereits Realität. Diese Möglichkeit wird in entlegenen Gegenden, bei denen kein UMTS Empfang möglich ist, vornehmlich von Journalisten, Politiker, Wissenschaftler, Hilfsorganisationen oder auch Geschäftsleuten genutzt. Zu der Qualität der Verbindung ist zu bemerken, dass die Geschwindigkeit der Übertragung verhältnismäßig langsam und die Kosten deutlich höher als bei der UMTS-Technologie sind. Daher ist zumindest aktuell eine flächendeckende Nutzung eher unwahrscheinlich.
Für den Zugang zu diesen Netzen ist ein entsprechend ausgerüstetes Handy oder ein Notebook bzw. Netbook Voraussetzung.
Bei vielen der neu verkauften Handys ist das mobile Internet bereits Standard. Zudem sind Notebooks in den allermeisten Fällen mit einem WLAN-Modul ausgestattet, was die Benutzung der Hotspots ermöglicht.
Es gibt auch für das mobile Internet aktuelle Angebote einiger Mobilfunkbetreiber in Form einer Flatrate, was deutlich macht, dass hier die Preise in Bewegung geraten sind.
Verbreitung und Akzeptanz des mobilen Internets
Auch wenn das mobile Internet eine wesentlich breitere Akzeptanz besitzt als noch vor einigen Jahren, ist die Verbreitung und Benutzung zumindest in Deutschland eher zögerlich.
Zwar besitzen 2010 69 Prozent der Deutschen ein internetfähiges Handy aber nur 18 Prozent davon gaben an, das mobile Internet auch tatsächlich zu nutzen. Das hat gleich mehrere Gründe: Den meisten Nutzern von Internetleistungen reicht der Gebrauch des häuslichen PCs oder Notebooks, die Verbindungskosten waren bislang ziemlich hoch tarifiert und noch ein wesentlicher Faktor ist, dass die Benutzung der entsprechenden Handys recht aufwendig ist und die Bildschirme verhältnismäßig klein sind.
Doch neue Tarife der Mobilfunkbetreiber und die schnelle Verbreitung der Smartphones könnten für eine Veränderung des Nutzerverhaltens sorgen.
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